Mittwoch, 22. November 2017

San Antonio, Chile – Ende des ersten Teilabschnittes am 21.11.17




Hier endet der erste Teilabschnitt dieser Reise. Ungefähr 150 Gäste verlassen das Schiff und fliegen nach Hause. Für mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Über 12 Stunden Flug nach London auch nicht gerade verlockend mit Britisch Airways, andererseits habe ich mehr als große Sehnsucht nach Kindern und Enkeln.
AIDA bunkert auf und neue Gäste kommen. Wir machen einen Ausflug auf die Estancia El Cuadro in die Weinberge in der Nähe von Valparadieso.
Ziel der Tour ist das Casablanca Tal, das berühmt ist für seine Qualitätsweine ist. Auch hier die Fahrt einfach wunderschön. Die Meeresluft erfrischt uns und die Trauben, die kilometerlang zu sehen sind. Wir und auch andere Gäste haben festgestellt. Müsste man zwischen Chile und Argentinien wählen, so wäre Chile eindeutig der Favorit. Die Wolken regnen sich über Chile ab und schaffen es nicht über die Anden und Kordilleren nach Argentinien. Deshalb gibt es in Argentinien halt nur trockene Pampa.


Das Weingut in dem wir angekommen sind, war natürlich erlesen.
 Die angekündigte  Rodeoshow war heftig als Rodeo übertrieben, aber sie haben getan als ob…
Ein Rundgang durch das Weinmuseum mit Holzfiguren die die Weinherstellung dokumentierten war nett und kurzweilig.
Umso besser war der Wein. In wunderbarer Atmosphäre gab es ein Mittagessen aus Salat und frisch gegrilltem Fleisch. Ein Spaziergang in dem wunderschönen Garten und ein bisschen Seele baumeln rundeten den absolut entspannten Tag ab.
Am Abend waren wir auf Deck 10 die einzigen Saunagäste und erhielten „private“ Saunaaufgüsse. Für uns war es ein einfach wunderschöner Tag.

















die Maus im Weinfass






man könnte fast ein Bild wie Monet malen...wenn man könnte


Am nächsten Tag, da noch Gäste kommen liegt die AIDA hier 2 Tage, ein wunderschöner Bummel durch den Hafen. Wir beide hatten viel Vergnügen an den bunten Booten und den Seelöwen. Übrigens habe ich noch nie so viele frei herum fliegende Pelikane gesehen. Einfach schön 






Walter beim Seelöwen ärgern

da ist er aber angefaucht worden

Morgen geht es dann weiter in Richtung Äquator und zur Insel Robinson Crusoe Inseln. Nun kommt also absolutes Neuland für uns und wir sind gespannt.

Puerto Montt, Chile 19.11.17 Petrohue Wasserfälle und Lago LLanquihue



Der Ausflug beginnt mit Tendern zum Hafen, da dieser gerade bestreikt wurde und Sonntag war. Unsere Exkursion soll uns  zu den Petrohue Wasserfällen führen.
Auf der Fahrt bewundern wir die Schönheit und Herrlichkeit des dauerhaft schneebedeckten
Vulkans Osorno: schwarze Lava und blaues Eis, grüne Flechten und bunte kleine
Blumen auf dem Felsen. Die Landschaft erinnert sehr an Deutschland und doch wieder nicht. Das viele Grüne tut nach der kargen Landschaft von Argentinien einfach gut. Durch den starken Einfluss der deutschen Einwanderer laden Aufsteller zu „ Kaffee und Kuchen“ ein. Irgendwie hat man das Gefühl man ist zu Hause. Ich denke nicht zu Letzt deshalb haben die deutschen Einwanderer sich diesen Flecken Erde ausgesucht. 

deshalb also Kreuz- Fahrt, Emfang am Tenderhafen

wie zu Hause nur satt Schafe Lamas

der Frühling in Chile


der Vulkan Osorno soll ähnlich wie der Fujijama in Japan aussehen

das Bild einfach majestätisch
Na ca. ca. 1 h Fahrt kommen wir  zu den Petrohue Wasserfällen. Natürlich sind es nicht die Wasserfälle von Iguazu, aber trotzdem sind sie traumhaft schön in die Landschaft eingebettet. Die Fotos belegen das sicher eindrucksvoll.








Nach einer kurzen Fahrt haben wir dann Zeit für ein typisch chilenisches Mittagessen in der Yankeeway Lodge. Das war ganz große Klasse. Das Essen mit Pisco sour als Begrüßung und eine herrlich geräucherte Forelle zum Hauptgang dazu die tolle Aussicht. War einfach wunderschön. Über das WiFi des Restaurants gelang über WhatsApp sogar ein Telefonat mit Jenny im Krankenhaus. Bei eine Entfernung von über 14.000 km einfach ein Wunder der Technik.
am see zum Mittagessen, einfach toller Anblick oder?







 Danach ging es nach Puerto Varas am Lago LLanquihue. Wir waren schon vor 3 Jahren mit der „Bremen“ von Hapag Lloyd hier und haben mir eine kleine Kette aus Lapizuli gekauft. Obwohl am Tag unserer Ankunft in Chile gerade Sonntag und Wahlen waren, sollten eigentlich alle Geschäfte geschlossen bleiben und keine Alkoholitäten ausgeschenkt werden, bekamen wir das Nationalgetränk Pisco und Rotwein in der Lodge und ich habe den Laden gefunden in dem wir die Kette gekauft hatten und der hatte sogar offen. Habe meine Kette gezeigt und es gab ein großes Hallo. Mit meine anfänglichen Kentnissen in Spanisch habe ich mit den Leuten unterhalten und nun passend die Ohrringe erstanden. Das war mir eine Freude.


Leider ein Wermutstropfen… ich habe meine einzige Regenjacke im Bus unwiederbringlich liegen lassen und habe somit nur noch eine Softshelljacke. Kann also nur noch hoffen, dass es bis nach Hause nicht regnet und wir mit dem Auto abgeholt werden. Aber es gibt schlimmeres, insofern denke ich, habe ich jemanden vielleicht eine Freude gemacht.