Sonntag, 22. Oktober 2017

Überfahrt durch den Ärmelkanal und den Golf von Biskaya nach Lissabon



Die Fahrt durch den Ärmelkanal und den Golf von Biskaya war eine stürmische Seefahrt. Haben es so heftig noch nicht auf der AIDA erlebt. Bei Beaufort 11 ging es durch die Nacht und es schepperte heftig. Bücher, Musik-Box und andere Dinge flogen durch die Gegend. Wir sind das eigentlich nur im  Segelurlaub gewohnt. 




Zu mindestens war am nächsten Morgen der Speisesaal deutlich übersichtlich. Wir beide haben uns nicht erschüttern lassen und haben uns bei Schach, Sport und Sauna erholt.
Am Abend sind wir zu den 4 Gang Schokoladen Menü gegangen.
Schokoladen Couscous mit gebratenen Riesengarnelen
Sorbet von weißer Schokolade
Geschmorte Kalbsbäckchen mit Serviettenknödel und Portwein- Schokoladensauce
Mousse au chocolate
Mitternacht Ankunft in Lissabon
Bei Sonnenschein nach endlich ruhiger Nacht ging es auf eigene Faust in die Stadt. Mit einem Hop on-Hop- off- Bus sind wir quer durch die Stadt und waren selbstverständlich bei den Highlights von Lissabon.
Nach einen Bummel vom Torre de Belem zum Padrao dos Descobrimentos- ein weißes Denkmal das den Aufbruch der portugiesischen Entdecker in die neue Welt darstellt mit einer kleinen  Espressopause, ging es zum  Hieronymus Kloster. Beeindruckende Architektur und Steinmetzkunst gemischt mit Sonne und guter Laune machte uns den Spaziergang zum Vergnügen. Den Abschluss bildete pasteis de belem, das sind kleine frische warme Blätterteigpasteten mit einer Mischung aus Quark und Sahne, dazu streut man etwas Zimt darüber und fertig ist die berühmte Leckerei aus Lissabon. Hm… sollte man unbedingt probieren.
 Am Abend an Bord Sailaway mit Fado Gastkünstlern und Portwein Spezialitäten, na wenn das nicht ist. Ein toller Tag.






frisch geröstete Kastanien, auch eine Leckerei











die Electrico ist natürlich auch ein echtes Unikat von Lissabon

das sind die leckeren Pastis


so war der Ausblick zum heutigen Frühstück


Freitag, 20. Oktober 2017

Salisbury und Mysteriöses Stonehenge



Nach dem ersten Seetag der mit Eingewöhnung, Koffer auspacken schnell ausgefüllt war, legten wir pünktlich um 7:30 Uhr In Southampton an. Ein Blick aus dem Kabinenfenster genügte, um festzustellen- typisch englisches Wetter. Tief hängende Wolken und Nieselregen. Das sollte aber unserer Stimmung keinen Abbruch tun und so ging es nach dem Frühstück zum allgemeinen Treffpunkt ins Theater. Der Schreck war groß, denn es hatten nicht nur wir ein großes Interesse an dem Ausflug-  Salisbury und Mysteriöses Stonehenge.
Bevor wir aber britisches Territorium betreten durften, hieß es: Identitätskontrolle durch die örtlichen Behörden. Ging aber zügig, so dass wir gegen 11 Uhr im Bus saßen auf der Fahrt Richtung Salisbury. Wie immer ist dann doch jeder Bus autark und bildet seine eigene kleine Gemeinde. Unsere Reiseleiterin war eine Münsteranerin, die seit 20 Jahren in England lebt.
Unsere ca. 90-minütigen Busfahrt Richtung Stonehenge ging durch den „New Forrest Nationalpark“, ein ehemaliges Jagdrevier von „ Wilhelm den Eroberer“ (1066) Eine typische parkähnliche Heidelandschaft mit freilaufenden Eseln, Pferden und Rindern.
In Stonehenge angekommen, erhielten wir einen Audioguide, der wirklich inhaltlich gut und verständlich war. Mit einem Shuttlebus ging es dann endlich zu dem Steinkreis. Natürlich war er sehr beeindruckend und es existieren verschiedene Theorien zu seiner Bestimmung. Am ehesten trifft wohl der Gedanke zu, dass es sich um eine Kult- Grabstätte handelte. Es gibt noch viele Magalithen und ich erinnere mich noch gut an die Steinkreise im französischen Carnac. Stonehenge ist wohl älter also ca.4.500 bis 5.000 Jahre alt. Ursprünglich war es nur ein weißer Kreis aus Kalkstein und Holzpfählen .Die Megalithen wurden 500 später errichtet. Die Anordnung der Steine richtet sich nach dem Lauf der Sonne, sodass zur Sommersonnenwende und Wintersonnenwende die Sonne zwischen den Steinen aufgeht. Das ist ein besonderes Spektakel das insbesondere Hunderte am 21.06.dorthin zieht
Nach zweieinhalb Stunden mussten wir leider weiterziehen und sind durch die ländliche Umgebung vorbei an typisch englischen Landhäusern nach Salisbury. Die Besichtigung der mittelalterlich geprägten Stadt mit der beeindruckenden Kathedrale als weiteres Highlight.
Walter und ich ließen es uns nicht nehmen eine Tasse Cream Tea und Scones mit Marmelade  (Hausgemacht, hmmm lecker!) und Cream zu genießen.
Es war für uns ein toller Ausflug.