Mittwoch, 22. November 2017

Puerto Montt, Chile 19.11.17 Petrohue Wasserfälle und Lago LLanquihue



Der Ausflug beginnt mit Tendern zum Hafen, da dieser gerade bestreikt wurde und Sonntag war. Unsere Exkursion soll uns  zu den Petrohue Wasserfällen führen.
Auf der Fahrt bewundern wir die Schönheit und Herrlichkeit des dauerhaft schneebedeckten
Vulkans Osorno: schwarze Lava und blaues Eis, grüne Flechten und bunte kleine
Blumen auf dem Felsen. Die Landschaft erinnert sehr an Deutschland und doch wieder nicht. Das viele Grüne tut nach der kargen Landschaft von Argentinien einfach gut. Durch den starken Einfluss der deutschen Einwanderer laden Aufsteller zu „ Kaffee und Kuchen“ ein. Irgendwie hat man das Gefühl man ist zu Hause. Ich denke nicht zu Letzt deshalb haben die deutschen Einwanderer sich diesen Flecken Erde ausgesucht. 

deshalb also Kreuz- Fahrt, Emfang am Tenderhafen

wie zu Hause nur satt Schafe Lamas

der Frühling in Chile


der Vulkan Osorno soll ähnlich wie der Fujijama in Japan aussehen

das Bild einfach majestätisch
Na ca. ca. 1 h Fahrt kommen wir  zu den Petrohue Wasserfällen. Natürlich sind es nicht die Wasserfälle von Iguazu, aber trotzdem sind sie traumhaft schön in die Landschaft eingebettet. Die Fotos belegen das sicher eindrucksvoll.








Nach einer kurzen Fahrt haben wir dann Zeit für ein typisch chilenisches Mittagessen in der Yankeeway Lodge. Das war ganz große Klasse. Das Essen mit Pisco sour als Begrüßung und eine herrlich geräucherte Forelle zum Hauptgang dazu die tolle Aussicht. War einfach wunderschön. Über das WiFi des Restaurants gelang über WhatsApp sogar ein Telefonat mit Jenny im Krankenhaus. Bei eine Entfernung von über 14.000 km einfach ein Wunder der Technik.
am see zum Mittagessen, einfach toller Anblick oder?







 Danach ging es nach Puerto Varas am Lago LLanquihue. Wir waren schon vor 3 Jahren mit der „Bremen“ von Hapag Lloyd hier und haben mir eine kleine Kette aus Lapizuli gekauft. Obwohl am Tag unserer Ankunft in Chile gerade Sonntag und Wahlen waren, sollten eigentlich alle Geschäfte geschlossen bleiben und keine Alkoholitäten ausgeschenkt werden, bekamen wir das Nationalgetränk Pisco und Rotwein in der Lodge und ich habe den Laden gefunden in dem wir die Kette gekauft hatten und der hatte sogar offen. Habe meine Kette gezeigt und es gab ein großes Hallo. Mit meine anfänglichen Kentnissen in Spanisch habe ich mit den Leuten unterhalten und nun passend die Ohrringe erstanden. Das war mir eine Freude.


Leider ein Wermutstropfen… ich habe meine einzige Regenjacke im Bus unwiederbringlich liegen lassen und habe somit nur noch eine Softshelljacke. Kann also nur noch hoffen, dass es bis nach Hause nicht regnet und wir mit dem Auto abgeholt werden. Aber es gibt schlimmeres, insofern denke ich, habe ich jemanden vielleicht eine Freude gemacht.

Samstag, 18. November 2017

Punta Arenas, Chile 16.11.17



Der Ort empfängt uns mit kalten Wind und Regen. Walter und ich gehen heute getrennte Wege, da ich endlich mal eine ordentliche Wanderung machen möchte. Wir haben ein nettes Ehepaar aus Malchin im Mecklenburg- Vorpommern kennengelernt und so sind die Männer durch die Stadt und wir Frauen auf Wandertour.
Mit dem Bus erreichen wir das Magellan-Naturreservat. Unsere Route führt durch einen Feenwald mit Bäumen, die wie mit Haaren behangen sind. Die Wege sind vom Regen schlammig und glitschig und ich habe mir Gottseidank meine Regenhose über die Outdoorhose gezogen. Manche der             „ Damen“ sind mit weißen Turnschüchen hoch......., die konnten sie anschließend wegschmeißen. Die Wanderung entsprach in etwa einer Brockenwanderung und auch auf dem vom Aussichtspunkt El Mirador war die Aussicht nicht viel zu genießen, da ein eisiger Wind mit spitzen- kalten Regenkörnern pfiff und die Ferne war nur zu erahnen.






sieht fast wie der Thüringer Wald oder der Harz aus

sieht eigenartig aus oder?

ein ganzer Wald schon fast gespenstig



zum Schluß gab es für alle durchgeforenen Kaffee
 Alles in allem war es mal schön wieder ordentlich zu laufen, meinem Schnupfen war die Tour allerdings nicht gerade zuträglich. Zu Hause im Schiff, ging es unter die heiße Dusche und dann ab in’s Bett.

Walter’s Bummel durch die Stadt war auch nichts Besonderes, sodass wir froh sind wenn es nun wieder Richtung Norden (Äquator) geht und damit wieder in die Wärme.