Montag, 13. November 2017

Puerto Madryn, Argentinien am 11.11.17



Puerto Mandryn erwartete uns mit strahlenden Sonnenschein und angenehmen Temperaturen von 14°C und am Nachmittag schon mit 22 °C. Das war für uns alle schön, denn die Seetage vorher gab es heftige Sturmböen mit Regen, sodass sich alle mit warme Regenkleidung eingedeckt haben. Aber es war ein wunderschöner klarer Samstag. Wenn ich mich recht erinnere so waren wir vor fünf Jahren hier und sind mit den Seerobben tauchen gewesen. So hatte ich kaum eine Erinnerung an diesen Ort. Da tauchen nicht angeboten wurde, haben wir uns wieder für eine Fahrradtour entschieden. Es gab natürlich mit zweieinhalb Stunden Hin-/ und zweieinhalb Stundenrückfahrt auch die Möglichkeit die kleinen Maggelan- Pinguine zusehen. Da wir diese schon genug gesehen hatten, haben wir auch diesen Ausflug von unserer Agenda gestrichen. Wale kamen zu dieser Zeit natürlich auch nicht vorbei, aber wir waren in einem Naturmuseum und in diesem wurden uns der Gesang der Wale vorgeführt und das war schon ein unheimliches Gefühl. Geistesgegenwärtig erinnerte ich mich an die Sprachmemofunktion auf meinem Handy und habe den unheimlichen Gesang aufgenommen.
Die Stadt selbst ist für uns recht unspektakulär gewesen, jedoch ist die Küste mit der klaren Luft traumhaft schön.
und wied geht es auf Rad





die ersten Sieder aus Wallisien

Frühling in Patagonien


Radler Stilleben



ist er nicht süß? er ist nicht eingesperrt sondern hat sich auf den Puffer zwischen Schiff und Kai ausgeruht

Am Abend gab es natürlich zum Martinstag eine super leckere Martinsgans. Na denn hilft anschließend nur wieder Training. Aber wir sind ja sowieso recht sportlich unterwegs.
Nächstes Ziel ist der fast südlichste Punkt dieser Reise- nämlich Ushuahia. Für wir es eine Wanderung durch den Naturpark Feuerlands. 


Samstag, 11. November 2017

Buenos Aires zu den Wasserfällen von Iguazu am 8.11.17



Dieser Tag wird wohl für uns für immer im Gedächtnis bleiben. Es war einfach großartig und überwältigend. Aber ich fange am besten von vorne an.
Pünktlich um 8 Uhr legte die AIDA im Hafen von Buenos Aires an. Wie wir übrigens später erfuhren, der teuerste Hafen der gesamten Weltreise. Da wir mit dem Flugzeug nach Iguazu (ca. 1500 km) fliegen mussten, brauchten wir unsere Reisepässe und die Behörden ließen auf sich warten. So sind wir zwar so ziemlich als erste von Bord, aber dann ging es im „ Tiefflug“ zum Inland Airport und pünktlich 9:15 Uhr startete die Maschine. 


Unsere Reisegruppe umfasste erfreulicherweise nur 14 AIDA Gäste und wir hatte eine super nette argentinische Reiseleiterin mit dem Namen Karin.
In Nationalpark angekommen erwartete uns noch ein örtlicher Guide und dann sollte das Abenteuer losgehen. Bei schwülen 28 °C und leicht bedeckten Himmel schleppten wir leider unsere gesamte warme und regenfeste Ausrüstung (wurde von AIDA angefordert) zur ersten Stadion. Dort wartete eine kleine offene Elektrobahn die uns zum oberen Teil der Wasserfälle brachte. Der Teufelsschlucht. Sowohl die Wanderung als auch die Bahnfahrt ging durch einen wunderschönen Regenwald Seit dem ich vor fünf Jahren im Regenwald war schwärme ich davon bis heute. Es sind einfach die Farben Gerüche und die Geräusche, die einfach faszinierend sind.








Oben auf der Station angekommen ging es auf Stegen über braune Flusslandschaften zum Diabolo- Wasserfall. Und tatsächlich hatte man das Gefühl je näher man kam, als würde man zu einen Hexenkessel gehen. Die Fontänen schießen Meter hoch und wir werden alle nass. Der Anblick angesichts dieser Naturgewalten ist umwerfend und man kommt sich als Mensch sehr klein vor.







Weiter geht die Wanderung auf den oberen Trail und nun sieht man die Wasserfälle in voller Breite. Es fällt schwer in Worten zu beschreiben welch gigantischer Anblick diese Naturschauspiel auf den Menschen wirkt. Es lässt sich auch nicht in Bildern fassen. Es war überwältigend schön.
Man ist natürlich geneigt zu vergleichen, in meinem Fall mit den Viktoria- Falls in Simbabwe, Sambia. Sie sind auch nicht zu vergleichen, da die Falls in Afrika in einer trockenen Savanne liegen und in Argentinien in einem unendlich großen tropischen Regenwald. Das interessante hier am Iguazu, kommt aus der Indianersprache und heißt so viel, wie das große Wasser, ist die Vielfältigkeit und Verteilung. Ich meine es ist nicht nur eine breite Wand sondern insgesamt 137 Wasserfälle!!!
Ein kleiner Teil unserer Gruppe (Walter u.a. mussten sich ausruhen) machte dann noch den unteren Trail mit. Hier waren wir nochmals ganz dicht am Wasserfall und ich wurde nochmals pitschenass.








Leider mussten wir uns um 16 Uhr wieder verabschieden und es viel mir unendlich schwer, denn ich würde gut und gern mindestens eine Woche hier bleiben. Es werden von brasilianischer Seite auch Bootsausflüge und Helikopter Rundflüge angeboten. So kann ich nur jedem empfehlen, wenn die Möglichkeit besteht unbedingt sich dieses Wunder der Natur anzuschauen.